Gesenkschmieden

Das Gesenkschmieden ist ein hochproduktives, werkzeuggebundenes Umformverfahren und ermöglicht deshalb eine erheblich grössere Formgebungsvielfalt als das Freiformschmieden. (Inspiration)

So können Bauteile mit sehr geringen Bearbeitungszugaben oder einsatzfertigen rohen Partien hergestellt werden. Aufgrund der anfallenden Werkzeugkosten ist das Gesenkschmieden primär für die Herstellung von Serienteilen geeignet. Durch die Kombination mit dem Ringwalzverfahren und dem Freiformschmieden lassen sich besonders vielfältige Bauteile realisieren. Die Bauteile verfügen über einen optimalen Faserverlauf, feine Oberflächen, eine hohe Massgenauigkeit und hervorragende mechanische Eigenschaften.

Die Vorzüge des Gesenkschmiedens    

  • vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten (Inspiration)
  • beanspruchungsgerechter Faserverlauf
  • sparsamer Materialeinsatz
  • fertigkonturnah (near net shape) oder auf Fertigkontur (net shape)
  • hohe Massgenauigkeit
  • homogene, feinkörnige Struktur, ohne innere Fehler
  • gas- und flüssigkeitsdichtes Gefüge
  • hochbelastbare und langlebige Bauteile
  • grosse Werkstoffvielfalt

Dimensionen und Gewichte  

Gewichte und Dimensionen können im Einzelfalle von diesen Angaben abweichen, lassen Sie sich im konkreten Bedarfsfall von uns beraten.

  • Stückgewicht:

    • Stähle (1 kg bis ca. 120 kg)
    • Aluminium-Legierungen (0.5 kg bis ca. 50 kg)
    • Titanlegierungen (1 kg bis ca. 25 kg)
    • Nickelbasislegierungen (1 kg bis ca. 20 kg)  

  • Toleranzen nach EN 10243 Schmiedegüte F und E
  • Präzisionschmiedeteile mit +/- 0.1 mm Toleranz (IT8-9)