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26.06.2001

Kaderausflug

Ein ungewöhnliches Arbeitsprogramm erwartete uns auf dem diesjährigen Kaderausflug. Im tiefsten Emmental musste zuerst eine Kuh gemolken werden. Dass uns der Schmiedehammer besser in den Fingern liegt als die Zitzen einer Emmentalerkuh, daran gibt es keine Zweifel. Trotzdem konnte die mit grosser Anstrengung gewonnene Milch zu einem kleinen Emmentalerkäse verarbeitet werden, der dann im Spätherbst degustiert wird. Bevor uns unser wohlverdientes Mittagessen serviert wurde, galt es noch den SiegerIn im Rösti chere zu ermitteln. Manch einer fand seine goldbraun angebratenen Kartoffeln nach einem gescheiterten Drehversuch neben der Pfanne wieder. Einmal mehr mussten wir Männer die ausgezeichneten Kochkünste unserer Damen aus der Administration anerkennen. Wohlgestärkt weihten uns Rüedu und Heinzu vom ortsansässigen Verein in die Geheimnisse des Hornussens ein. Von den beiden voneinander getrennten Spielzügen, Schlagen (Offensive) und Abtun (Defensive) übten wir das Schlagen. Was bei den beiden Aktivspielern so leicht aussah, entpuppte sich bei uns Schmieden als äusserst heikle Angelegenheit. Nebst Pirouetten, verfehlen des Hornuss und bösen Fehlschlägen auf dem Abspielbock, gelang es doch einigen SpielernInnen das anvisierte Ziel (mindesten über den Dorfbach, der das Spielfeld durchquert) zu erreichen. Laute Aufschreie gab des dann, wenn der Hornuss im Bach landete. Einige Mitarbeiter waren von dieser Sportart so angetan, dass sie nur widerwillig den Sportplatz wieder den einheimischen Spielern überliessen. Gestärkt mit einer währschaften Ämmitaler Rustig (Käse- und Fleischplatte) beendeten wir unseren ungewöhnlichen Arbeitstag.


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